Schwarzwald

Im Südwesten Deutschlands liegt ein Urlaubermagnet. Millionen Menschen fühlen sich jedes Jahr von ihm angezogen - Wanderer, Skiläufer, ganze Familien, alt und jung. Ihre Feriensehnsucht hat einen Namen: Schwarzwald.
Im Westen und Süden der Region bildet der Rhein die Grenze; jenseits liegen das Elsaß und die Schweiz. Die Kinzig trennt die Region in Nord- und Südschwarzwald. Im Osten schließt die Hochebene der Baar an.
Der Schwarzwald ist ein Buch mit Lebensbildern: die Weinlandschaften entlang des Rheins, der romantische Hochschwarzwald, die verträumten Waldtäler mit ihren alten Bauernhöfen, liebenswerte Metropolen und malerische Städtchen, zahlreiche Ortschaften haben histrorischen Charakter. Wohl kaum eine andere deutsche Ferienregion eröffnet dem streßgeplagten Menschen von heute mehr Möglichkeiten, aus dem Einerlei des Alltags auszubrechen. Es scheint, als würde hier - zwischen Wäldern, Bergen, Tälern, Seen und Flüssen - ein inneres Wohlgefühl entstehen wie nirgends sonst auf der Welt.
Der Weg ins "Schlaraffenland" führt nach Süden durch ein hügeliges Rebenmeer. Links erheben sich die Höhen des Schwarzwaldes. Nicht nur Trauben und Edelobst gedeihen hier. Die Natur hat die Landschaft reich beschenkt. In den idyllischen Winzerdörfern liegt bester Wein in den Kellern und aus den Küchen duftet es delikat - ein Paradies für Feinschmecker.
Über die Hochflächen mit einsamen Waldgebieten, vorbei am sagenumwobenen Mummelsee und der 1146 Meter hohen Hornisgrinde windet sich die Schwarzwald-Hochstraße bis nach Freudenstadt. Eine Tour in die ursprüngliche Natur.
Schwarzwald, das ist auch die Heimat der Hexen und des Bollenhuts. Als Wahrzeichen hat er diesen Landstrich weltberühmt gemacht. "Die Mädle aus dem schwarzen Wald", besonders im Kinzigtal, tragen den Strohhut mit den großen roten oder schwarzen Wollknäueln zu festlichen Anlässen. Wie der Bollenhut oder das Kirschwasser, so gehört auch die Fasnet - jenes großartige schwäbisch-alemannische Narrenfest - zum Schwarzwald.
Wo die Kuckucksuhr ruft, die Triberger Wasserfälle rauschen und sich die Schwarzwaldbahn durch Kehren und Tunnel bergauf schraubt, beginnt der Hochschwarzwald. Schon vor 200 Jahren zogen vereinzelt Fremde auf der Suche nach romantischen Naturerlebnissen in den dunklen Tann, während noch Uhrenträger die Produkte von Schwarzwälder Tüftlern in die Welt hinaus brachten. Der südliche Hochschwarzwald erfreut sich großer Beliebtheit. Wer einmal vom 1493 Meter hohen Feldberg aus das Alpenpanorama genossen hat, wer nach dem langen Marsch auf dem Höhenwanderweg in der Hütte gevespert hat, der kommt gern wieder.











