Ostbayern

Romantische Flußtäler, altertümliche Städte und der Zauber waldreicher Mittelgebirge prägen das ausgedehnte Wander- und Erholungsgebiet Ostbayern. Einsamkeit und Ruhe findet man in der urwüchsigen Natur.
Zwischen dem Fichtelgebirge im Norden und der Donau im Süden erstreckt sich ein rund 230 Kilometer langes, mächtiges Waldgebirge, über das in seiner ganzen Länge die Grenze zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei verläuft. Diesseits der Grenze heißt der nördliche Teil des Höhenzuges Oberpfälzer Wald und der südliche Teil Bayerischer Wald. Die Täler von Cham und Regen trennen die beiden Waldgebiete voneinander. Den tschechischen Teil kennt man als Böhmerwald.
Markant ist der Kammverlauf des Bayerischen Waldes, der zugleich Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten von Elbe und Donau und somit ein Teil der Wasserscheide zwischen Nordsee und dem Schwarzen Meer ist.
Dichte Wälder überziehen die Höhen, Hänge und Täler, und nur wenige Gipfel des Hauptkammes ragen darüber hinaus. Die meisten Höhen des Gebirgs sind flachwellige Kuppen und Rücken, ruhige Linien prägen deshalb seinen Charakter. Nur dort, wo die Gesteine des Grundgebirges infolge Verwitterung zutage treten, sind die Gipfel felsig, ja geradezu alpin.
Besondere Bedeutung kommt in diesem Urlaubsgebiet den Nationalparks Oberpfälzer und Bayerischer Wald zu. In freier Wildbahn gibt es hier noch Luchse, und bis ins 19. Jahrhundert haben Bären und Wölfe in den tiefen Wäldern gelebt.
Im Winter zählt dieser Gebirgszug zu einem der beliebtesten Wintersportregionen Bayerns sowohl für Abfahrts- wie auch für Skilanglauf.











