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Schwäbische Albstraße

Schwäbische Albstraße

Die Schwäbische Albstraße durchzieht das lang gestreckte schwäbische Mittelgebirge von Südwesten nach Nordosten auf einer Länge von etwa 200 Kilometern. Die Strecke ist durchgehend sehr gut mit einer Silberdistel auf blaugrauem Untergrund ausgeschildert.
Von Hechingen oder Burladingen kommend, beginnen Sie die Tour in Beuren mit einem herrlichen Blick über die Westalb mit der Burg Hohenzollern. Zurück auf der B 32 in Richtung Burladingen, geht es bei Killer durch das gleichnamige Tal über Ringingen nach Salmendingen. Die eindrucksvollste Stelle an dieser Strecke ist der Kornbühl mit der Salmendinger Kapelle.
Der Ausschilderung "Schwäbische Albstraße" folgend, erreicht man Erpfingen, einen Teilort der Großgemeinde Sonnenbühl. Malerisch drängen sich die Häuser zwischen den Wald- und Wiesentälern. Inmitten der schönen Naturlandschaft der Kuppenalb mit ihren charakteristischen Trockentälern liegen die Eingänge zu den größten Tropfstein-Schauhöhlen der Region, der Bären- und der Karlshöhle bei Erpfingen sowie die Nebelhöhle bei Genkingen. Weiter führt der Reiseweg über Holzelfingen und Sankt Johann nach Bad Urach. Ein Rundgang durch die fachwerkgeschmückte Altstadt zeugt von einer langen Blütezeit als Handelsstadt, die vor allem durch die Tuchmacherei zu Wohlstand kam.
Der B 28 folgend, erreicht man den geografischen Mittelpunkt der Schwäbischen Alb, eine Landschaft mit Buchenwäldern und Blumenwiesen, Schafheiden, Kuppenbergen und schroffen Felsen. Die höchste Erhebung der Mittleren Alb, der Römerstein, war Namenspatron für die Großgemeinde Römerstein mit den Teilorten Böhringen, Donnstetten und Zainingen. Alles beliebte Erholungsorte. Die Fahrt geht weiter über Grabenstetten nach Neuffen, vorbei an der Festung Hohenneuffen. Neuffen gilt als die höchstgelegene Weinbaugemeinde in Deutschland. Von Neuffen führt die Route über Beuren, Erkenbrechtsweiler weiter ins Lautertal nach Lenningen. Der B 465 folgend geht es in Gutenberg bergan über Schopfloch zum Randecker Maar, einem nach Norden geöffneten runden Kessel vulkanischen Ursprungs.
In abwechslungsreicher Fahrt führt die Route über Hepisau und Neidlingen nach Wiesensteig mit den hübschen Fachwerkhäusern rund um den Marktplatz mit dem Elefantenbrunnen. Unter der Autobahn hindurch erreicht man Gosbach, einem Teilort von Bad Ditzenbach. Nach einem entspannenden Bad in der Therme von Bad Ditzenbach endet die Route in Deggingen mit der schön gelegenen Marien-Wallfahrtskirche Ave Maria aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Schwäbische Albstraße führt aber noch weiter über Geislingen und Heidenheim bis nach Aalen mit vielen Schönheiten zum individuellen Entdecken.

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