Köstliches Deutschland

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Rhododendron Waldpark Gristede

Rhododendron

Wiefelstede, an der Straße nach Dreibergen.
Im Mai/Anfang Juni lohnt sich ein Rundgang durch den Rhododendron-Waldpark der Familie Bruns in Gristede. Über 800 blühende Rhododendren- und Azaleensorten vereinen sich zu einem Blütenmeer unter alten Kieferbäumen.

Die ursprüngliche Heimat der Rhodondendron-Wildarten sind der Himalaya, China, Japan, die europäischen Alpen sowie die Ostküste Nordamerikas. Die ersten Pflanzen wurden im 18. Und 19. Jahrhundert von Wissenschaftlern, Berufssammlern, teils Ärzte und Missionaren nach Europa gebracht. Der Name Rhododendron stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet wörtlich übersetzt "Rosenbaum". Doch damit meinten die Griechen aber den Oleander, wie sich erst später herausstellte. Zunächst befaßten sich viele englische Baumschulisten und Pflanzenliebhaber, sogar Kaufleute und Bankiers, wie z.B. Rothschild, mit Züchtungen von Rhododendren. Später begannen die Holländer damit, neue Sorten zu züchten. Erst nach 1945 wurde das Ammerland ein weiterer Schwerpunkt der Rhododendronzucht. Heute kommen ca. 80 % aller Rhododendren, die in Deutschland gezogen werden, aus dem oldenburgisch-ostfriesischen Anbaugebiet. Eine neue Sorte benötigt 20 Jahre züchterische Arbeit, bevor sie in Gärten gepflanzt, ihre volle Schönheit entfaltet.
Die herrlichen Exemplare im Rhododenron-Waldpark Gristede stammen aus der Züchtung von Johann Bruns, eine über 100-jährige Baumschule aus Bad Zwischenahn.

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