Landshut

Landshut hat sich zur Zeit der "Reichen Herzöge" (1393-1503) zu einer eindrucksvollen mittelalterlichen Residenzstadt entwickelt, die man durch einen Rundgang entdecken sollte. Den Eingang zur historischen Altstadt bildet die Heiliggeist-Kirche (1407). Die Straße Altstadt zieht sich in sanftem Bogen von Nord nach Süd und gilt als eine der "großartigsten Straßen- und Platzanlagen Süddeutschlands". Giebelhäuser des 15. Und 16. Jh., zum Teil mit spätgotischen Lauben, stehen zu beiden Seiten. Das dreigiebelige Rathaus, das Pappenberger-Haus, die Stadtresidenz, als erster Renaissancepalast auf deutschem Boden oder das ehemalige Landschaftshaus. Reste der Stadtbefestigung aus dem 13. Jh. sind vorhanden. Schmale Gassen verbinden die "Altstadt" mit der "Neustadt", einem großen, platzartigen Straßenzug, dessen Häuserfassaden überwiegend im Barockstil gestaltet sind. Alles wird überragt von dem Ziegelturm der Martinskirche, einer dreischiffigen Hallenkirche mit gewaltigen Ausmaßen (1385-1500). Die Burg Trausnitz ist von Dreifaltigkeitsplatz aus über das "Ochsenklavier" - einer alten Reitertreppe - oder über den Hofgarten erreichbar. Zahlreiche Zeugnisse aus der Gründungszeit der Burg sind erhalten und zu besichtigen.










