Klingenberg

Ein kurzer Geländeeinschnitt wird in Süddeutschland zuweilen Klinge genannt. Sie hat dem Städtchen den Namen gegeben und ihm einen lukrativen Bodenschatz beschert: Der blaue Klingenberger Ton ist bis heute begehrt, u.a. für die Herstellung von Bleistiften.
Noch bekannter wurde der schon 776 erwähnte Weinort durch seinen Rotwein.
Die Clingenburg oberhalb der Weinberge ist seit 1683 Ruine. Im historischen Stadtkern sind Fachwerk- und Sandsteinhäuser, Reste der mittelalterlichen Befestigung, das ehemalige Stadtschloss - ein Renaissancebau wie das Rathaus von 1561 - und die Pfarrkirche St, Pankratius sehenswert.
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